
Eigenjagd kaufen und verkaufen
Jagdreviere bundesweit und im angrenzenden Ausland
Wenn Sie eine Eigenjagd kaufen oder Ihr Jagdrevier verkaufen möchten, begleitet Sie Greif & Meyer von der Bewertung der Flächen bis zum Notartermin. Unser Expertenteam kennt die Anforderungen von Jägern genau und hat bereits zahlreiche Reviere vermittelt.
Es wurden leider keine Immobilien zu Ihren Filterkriterien gefunden.
Aus Diskretionsgründen präsentieren wir auf unserer Website nur einen Auszug aus unserem umfangreichen Angebotsportfolio. Kontaktieren Sie für eine direkte Beratung gerne einen Ansprechpartner aus dem spezialisierten Unternehmensbereich – hier geht’s zum Kontakt.
Eigenjagd kaufen: Was einen Eigenjagdbezirk ausmacht
Nach dem Bundesjagdgesetz bilden zusammenhängende Grundflächen von mindestens 75 Hektar, die einem Eigentümer allein gehören, einen Eigenjagdbezirk. Die Bundesländer können höhere Mindestgrößen festlegen, in Gebirgslagen gelten teils mehrere hundert Hektar. Der Eigentümer entscheidet selbst, ob er die Jagd ausübt oder das Revier verpachtet, und ist nicht wie bei einem Gemeinschaftsjagdbezirk auf die Jagdgenossenschaft angewiesen.
Für Käufer bedeutet das, dass sie mit dem Grund und Boden auch das Jagdrecht erwerben. Der Preis einer Eigenjagd setzt sich deshalb aus dem Wert der Flächen, meist Wald und Acker- oder Grünland, und dem jagdlichen Wert zusammen, den Wildbestand, Reviereinrichtungen und Lage bestimmen.

Beispiele für typische Eigenjagden

Klassisches Waldrevier
Reine Waldreviere weisen zumeist Rehwild, Schwarzwild und sonstige Niederwildarten wie Fuchs und Hase auf. In manchen Revieren gibt es zudem auch noch Rotwild, Damwild oder Muffelwild, was die Nachfrage deutlich erhöht. Der Forstbetrieb liefert zugleich Erträge aus der forstlichen Bewirtschaftung.

Reines Niederwildrevier
Reine Niederwildreviere sind in der Regel Bestandteil von landwirtschaftlichen Flächen oder kompletter Landwirtschaftsbetriebe in Eigenjagdgröße (> 75 ha). Durch das Eigentum ergeben sich vielfältige Möglichkeiten um den Lebensraum unserer Niederwildarten wie Hase, Fasan, Rebhuhn und Fuchs zu gestalten bzw. zu verbessern. Gleichzeitig ergeben sich Erträge aus eigener landwirtschaftlicher Bewirtschaftung oder Verpachtung.

Gemischtes Feld-Wald-Revier mit Jagdunterkunft
In gemischten Revieren aus Wald, Feld und teilwiese auch Gewässern kommen darüber hinaus auch weiteres Niederwild und ggf. Wasserwild vor. Gehört eine Jagdhütte, ein Forsthaus oder großzügiges Jagdanwesen dazu, wird das Revier gleichzeitig zum (Zweit-) Wohnsitz, wie bei einem großzügigen Mühlenanwesen mit umfangreicher Eigenjagd, welches wir 2026 vermittelt haben.
Was den Wert einer Eigenjagd bestimmt
Zwei Reviere gleicher Größe können sich im Preis um ein Vielfaches unterscheiden, denn neben dem Wert von Wald und Feld zählen vier jagdliche Faktoren.
Wildarten und Bestand
Rot-, Dam- und Schwarzwild machen ein Revier für Hochwildjäger besonders interessant, während sich Rehwild und Niederwild fast überall finden. Ein gesunder Bestand mit Abschussplänen der letzten Jahre belegt die Qualität des Reviers.
Fläche und Arrondierung
Ein zusammenhängendes, gut arrondiertes Revier ist mehr wert als eine zerstreute Fläche knapp über der Mindestgröße. Die Anteile von Wald, Feld und Wasser bestimmen außerdem, welches Wild vorkommt.
Reviereinrichtungen
Bestehende Hochsitze, Kanzeln, Wildäcker, eine Wildkammer und ein Jagd- oder Forsthaus ersparen dem Käufer Jahre des Aufbaus, weshalb ihr Zustand auch in die Bewertung eingeht.
Lage und Ruhe
Die Nähe zu Ballungsräumen erhöht die Nachfrage, aber auch den Erholungsdruck durch Wanderer und Reiter. Ein ruhig gelegenes Revier ohne stark frequentierte Wege ist deshalb jagdlich mehr wert.
Für Eigenjagden gibt es mehr Suchende als Angebote.
Eigenjagd verkaufen
Wenn Sie Ihr Jagdrevier verkaufen möchten, bewerten wir mit unserer langjährigen Erfahrung und unserer fachlichen Expertise Ihre land- und forstwirtschaftlichen Flächen und den jagdlichen Wert. Danach stellen wir das Revier solventen Interessenten vor, die dazu passen, etwa Jägern aus der Region, Unternehmerfamilien, Forstbetrieben oder Stiftungen. Auf Wunsch auch vertraulich. Durch unsere mittlerweile 30 Jahre währende Marktpräsenz liegt uns eine umfangreiche Datenbank mit vorgemerkten Interessenten für Eigenjagden vor.
Häufige Fragen zur Eigenjagd
Hier beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Wenn Sie darüber hinaus etwas wissen möchten, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Eine Eigenjagd ist ein Jagdbezirk, der einem einzelnen Eigentümer gehört. Voraussetzung sind nach § 7 Bundesjagdgesetz zusammenhängende land-, forst- oder fischereiwirtschaftlich nutzbare Flächen von mindestens 75 Hektar. Der Eigentümer darf die Jagd selbst ausüben, sofern er einen Jagdschein besitzt, oder das Revier verpachten.
Das Bundesjagdgesetz verlangt mindestens 75 Hektar zusammenhängende Fläche in einer Hand. Die Länder dürfen die Mindestgröße erhöhen, in Bayern liegt sie bei rund 82 Hektar und im Hochgebirge bei 300 Hektar. Öffentliche Wege, Straßen und Bahnlinien heben den Zusammenhang in der Regel nicht auf.
Den größten Teil des Preises macht der Wert der Flächen aus, also von Wald, Acker und Grünland. Dazu kommt der jagdliche Mehrwert für Wildbestand, Einrichtungen und Lage. Weil schon die Mindestgröße von 75 Hektar erworben werden muss, liegen Eigenjagden in der Regel preislich im siebenstelligen Bereich. Für ein konkretes Revier nennen wir Ihnen einen realistischen Rahmen.
Ja, das Eigentum an den Flächen ist nicht an einen Jagdschein gebunden. Für die Jagdausübung selbst brauchen Sie einen gültigen Jagdschein, andernfalls verpachten Sie das Revier oder beauftragen einen Jagdausübungsberechtigten. In jedem Fall muss die Jagd im Revier ausgeübt werden, weil das Jagdrecht mit der Pflicht zur Hege verbunden ist.
Eigenjagden werden selten öffentlich angeboten, weil viele Verkäufer Diskretion wünschen. Wenn Sie Ihr Suchprofil bei uns hinterlegen, mit gewünschter Region, Größe, Wildarten und der Frage, ob ein Jagdhaus dazugehören soll, informieren wir Sie, sobald ein passendes Revier zum Verkauf steht. Ein Beispiel für ein solches Angebot war ein 141 Hektar großes Revier mit Wald und Seen zehn Minuten vor der Stadtgrenze Kölns.
Greif & Meyer vermittelt Eigenjagden bundesweit und im angrenzenden Ausland. Zu unseren Objekten zählen zum Beispiel Reviere in der Eifel, im Harz, im Sauerland und in der Uckermark. Aber auch im Allgäu, in der Heide und in Schleswig-Holstein wurden schon Jagdreviere vermittelt.
Analyse von Eigenjagdflächen
Land- und forstwirtschaftliche Flächen in der Größe einer Eigenjagd zu kaufen bedeutet, viele Rahmenbedingungen im Blick zu behalten. Was ein Revier tatsächlich bietet, zeigt eine Analyse, die wir für Sie erstellen:
- Qualität, Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Waldbestände und Agrarflächen
- Lebensraumqualität für die vorkommenden Wildarten
- Art, Umfang und Zustand der jagdlichen Einrichtungen
- Rechtliche Rahmenbedingungen wie Naturschutzvorgaben
- Erreichbarkeit, Infrastruktur und Anbindung
- Erholungsdruck und Besucherfrequenz
Begleitung vom Standortcheck bis zur Bewirtschaftung
Der Erwerb einer Eigenjagd setzt Wissen über jagdliche Potenziale, rechtliche Rahmenbedingungen und langfristige Nutzungsmöglichkeiten voraus. Wir begleiten Sie deshalb vom ersten Standortcheck bis zur laufenden Bewirtschaftung und sagen Ihnen dabei offen, was sich umsetzen lässt und was nicht.
Alle relevanten Faktoren analysieren wir für Sie, damit Ihre Entscheidung wirtschaftlich und inhaltlich auf einem belastbaren Fundament steht. So finden wir gemeinsam das Revier, das zu Ihnen passt, als privater Rückzugsort für die Jagd oder als repräsentative Fläche mit gesellschaftlicher Funktion.
Ein Netzwerk aus Jagd, Forst und Naturschutz
Eine Eigenjagd entfaltet ihr Potenzial erst mit klaren Abläufen und direktem Zugang zum richtigen Fachwissen. Über Jahre haben wir ein Netzwerk aus Fachleuten im Jagdwesen, in der Forstwirtschaft und im Naturschutz aufgebaut, etwa Wildbiologen für Bestandsanalysen, Juristen für jagdrechtliche Fragen und Planer für die Reviergestaltung.
Wir bringen diese Experten zusammen, damit aus Ihrer Idee ein funktionierendes Gesamtkonzept wird, mit klaren Abläufen und direktem Zugang zu Spezialwissen.
Jagd und Naturerlebnis
Eigenjagdflächen sind artenreiche Lebensräume und Orte für Naturerlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Greif & Meyer teilt Ihre Begeisterung für das Waidwerk und entwickelt Lösungen, die jagdliche und ökologische Bedürfnisse berücksichtigen, bei der Revitalisierung vorhandener Reviere ebenso wie beim Aufbau neuer Lebensräume oder einer nachhaltigen Wildbewirtschaftung.
Verantwortung für Ihr Revier
Mit einer Eigenjagd übernehmen Sie Verantwortung für den Wildbestand und die natürlichen Flächen, die dazugehören. Ein Revier, das langfristig genutzt werden soll, muss künftige Anforderungen von Anfang an mitdenken.
Wir unterstützen Sie dabei, ein Jagdrevier zu entwickeln, das Ihren Vorstellungen entspricht und ökologischen wie rechtlichen Maßstäben standhält, von der Planung bis zur rechtssicheren Umsetzung.
Unser Service für Ihre Eigenjagd
Bei Ihrem Revier begleiten wir Sie mit einer Bewertung und Standortanalyse, entwickeln ein Konzept für Erwerb oder Pacht und unterstützen Sie bei Genehmigungen und behördlichen Verfahren. Verhandlungen und Abwicklung begleiten wir bis zum Abschluss, und für die Revierpflege erarbeiten wir mit Ihnen eine langfristige Strategie.

Wir helfen Ihnen gerne weiter!
Haben Sie Fragen zu Ihrer Immobilie oder möchten Sie eine Marktwerteinschätzung? Wir sind für Sie da! Greif & Meyer unterstützt Sie professionell beim Verkauf und allen Anliegen rund um Ihre Liegenschaften. Nutzen Sie unser Kontaktformular oder melden Sie sich direkt bei uns – wir freuen uns, von Ihnen zu hören!
